Grinberg Method
Ein Zugang zum Leben
 
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Grundkonzepte der Grinberg Methode

Einschränkungen stoppen und Muster beenden

Wir haben in unserem Leben gelernt, in bestimmten Situationen auf eine ähnliche Art und Weise zu reagieren. Durch die Wiederholungen haben wir Muster in unseren Bewegungen, Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen entwickelt. Die Muster trennen uns von unserem Körper. Sie verursachen Schmerzen und Beschwerden und erzeugen wiederkehrende Stimmungen, die unser Erleben einschränken. Unsere Wahrnehmung von uns und anderen Menschen wird automatisch und gleichförmig.

Die Grinberg Methode hebt hervor, dass ein wesentlicher Schlüssel für jede Veränderung und Errungenschaft in der Bereitschaft und dem Vermögen liegt, einschränkende Gewohnheiten zu stoppen. Da wir uns oft als identisch mit unseren Gewohnheiten erleben - „Das bin ich“ - bedeutet es eine Herausforderung, mit ihnen zu brechen.

Einen anderen Zugang lernen

Angst, Schmerz, unerwünschte Gefühle, Verlust u.ä. tauchen häufig im Leben auf. Wenn wir heute Anstrengung unternehmen, eine Veränderung oder ein Ziel zu erreichen, begegnen wir ihnen in unterschiedlicher Stärke. Üblicherweise würden wir sie als Hindernisse wahrnehmen und wie immer mit ihnen umgehen, nämlich sie bezwingen, ignorieren, vermeiden oder uns von ihnen überwältigen lassen.

Die Grinberg Methode bietet einen neuen Zugang. Hier einige Beispiele, was die Methode durch den Körper lehren und erfahrbar machen will:

  • Angst
    • Angst nicht als einen Gegner zu begreifen
    • Angst im Körper fließen zu lassen, so dass sie uns stärkt statt uns zu lähmen
    • Unsere Entscheidungsfreiheit nicht einzuschränken, um Angst zu vermeiden
  • Persönliche Geschichte
    • Qualitäten, die wir in der Vergangenheit verloren haben, zurückzugewinnen
    • Sicherstellen, dass die Geschichte sich nicht wiederholt
    • Uns nicht durch Schlussfolgerungen aus der Vergangenheit zu definieren
    • Nicht zuzulassen, dass die Geschichte die Zukunft bestimmt
  • Schmerz
    • Um Schmerz loslassen zu können, ihn zu erlauben
    • Den Schmerz nicht zu verstärken, indem wir uns ihm widersetzen
    • Wenn wir merken, dass der Schmerz nicht übermächtig ist, brauchen wir unter ihm nicht zusammenzubrechen oder uns ihm nicht zu ergeben
    • Statt innere Dialoge oder Gespräche mit anderen zu führen, um mit dem Schmerz umzugehen, ihn im Körper zu erleben
  • Über den Körper
    • Die zunehmende Wahrnehmungsfähigkeit mit dem Körper bereichert unser Erleben
    • Unter den richtigen Bedingungen kann der Körper sich besser heilen – Aufmerksamkeit, Entspannung, Angstfluss und Schmerz zu erlauben stärkt ihn
    • Der Unterschied im Ergebnis, wenn wir eine Situation im Körper statt mit dem Verstand erfahren
  • Über den Willen
    • Wir können jederzeit beginnen, unseren Willen in die Tat umzusetzen
    • Der Wille ist wie ein Muskel – je mehr wir ihn trainieren, desto stärker wird er
    • Wir brauchen unseren Willen, um Ziele zu erreichen
    • Wenn wir uns nicht gegen unsere Absichten richten, stärken wir unseren Willen
    • Wenn wir unseren Willen mit dem ganzen Körper zum Ausdruck bringen, können wir unsere Vorhaben besser realisieren

Persönliche Freiheit – Wählen, wer und wie wir sein wollen

Manchmal scheint es, als würde das Leben über uns bestimmen und wir hätten keinerlei Kontrolle über das, was uns geschieht; dennoch können manche Dinge aufhören und andere neu beginnen. Selbst wenn die Umstände nicht zu ändern sind, können wir wählen, wer und wie wir in einer Situation sein wollen. Wenn wir das erkennen und danach handeln, können wir von unserer persönlichen Freiheit Gebrauch machen.

 
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